Kirche und Israel - Neukirchener Theologische Zeitschrift

PDF Drucken E-Mail

Hans Hermann Henrix 

Die Tradition des „Tags des Judentums“ und das Auschwitz-Gedenken

♦   Der folgende Beitrag ist durch eine Diskussion im Gesprächskreis „Juden und Christen“ des Zentralkomitees der deutschen Katholiken veranlasst. Nicht zuletzt durch die immer kleiner werdende Zahl der Zeitzeugen der Schoa drängt sich die Frage auf, wie das Gedenken an Auschwitz weitergehen kann. Wie kann dem Unwillen, sich dem Gedenken an Auschwitz zu stellen, wirksam begegnet werden? Welche Möglichkeiten hat eine bewusste Erinnerungskultur? Und: könnte die Einführung des „Tags des Judentums“, der in einigen europäischen Ländern bzw. Kirchen begangen wird, Perspektiven für das Auschwitz-Gedenken in Deutschland geben? Um eine Erörterung dieser Frage wurde der Autor, der Mitglied des Gesprächskreises ist, gebeten. Der nachfolgende Beitrag ist die ausführlichere Fassung seines Votums im Gesprächskreis.

Die Tradition des „Tags des Judentums“ begann in der katholischen Kirche Italiens 1990.[1]Die Initiative dazu ging von einer Gruppe in Mailand aus, die bewusst den 17. Januar dazu wählte. Denn dies ist der Vortag der jährlich begangenen Gebetswoche für die Einheit der Christinnen und Christen vom 18. bis 25. Januar. Vor der konfessionellen Verschiedenheit der Kirchen wird so die Verwurzelung aller Kirchen im Judentum bewusst gemacht. Es ist ein Tag des Innewerdens der Herkunft der Kirche aus dem Judentum und ihrer bleibenden Verbundenheit mit dem jüdischen Volk, die in einer langen Geschichte verdrängt und geleugnet wurde. Er wurde von der Zweiten Europäischen Ökumenischen Versammlung 1997 in Graz allen Kirchen empfohlen. Neben Italien wird der „Tag des Judentums“ in Polen (seit 1998), Österreich (seit 2000), den Niederlanden (seit 2008) und der Schweiz (seit 2011 und zwar am zweiten Fastensonntag) begangen. Die Vatikanische Kommission für die religiösen Beziehungen zum Judentum appellierte an die Bischofskonferenzen, einen solchen Tag des Judentums einzuführen.[2]

Wenn man nach der Wirkung der Tradition des „Tags des Judentums“ auf das Auschwitz-Gedenken fragt, so hat man im Blick zu behalten, dass der „Tag des Judentums“ von seiner Intention her nicht besonders dem Gedenken an Auschwitz gewidmet ist. Gleichwohl ist er für diese Dimension der Beziehung von Christentum und Judentum offen. So hat z. B. Bischof Manfred Scheuer, von 2003 bis 2015 Bischof von Innsbruck und seit Januar 2016 Bischof von Linz,  in seinen zahlreichen Beiträgen zum Tag des Judentums, der in Österreich seit dem Jahr 2000 begangen wird, darauf hingewiesen, dass der Tag „mit dem Eingedenken in die Verstrickung in Schuldzusammenhänge des Antisemitismus“ verbunden ist. Solches Eingedenken – so sein Votum zum Tag des Judentums 2014 in Wien – ist Ausdruck einer anamnetischen Kultur, in der „sich der Erinnernde in ein moralisches Verhältnis zum Erinnerten setzt“ und „der verstummten Opfer (gedenkt) und sich mit ihnen solidarisch“ erklärt. Und der Tag bietet ihm die Gelegenheit zur kritischen Frage, was denn „in der Geschichte unseres Landes, in den Köpfen und Herzen der Menschen unseres Landes (war), dass solche Ausgeburten des Bösen geschehen konnten.“[3]

Der „Tag des Judentums“ wird ansatzweise dort zum Gedenken an Auschwitz genutzt, wo eine breitere Rezeption des Zweiten Vatikanischen Konzils Jahrzehnte verspätet eingesetzt hat und ein zaghaftes Sich-Einreihen in die Tradition des „Tags des Judentums“ begonnen hat. Dies ist der Fall in Russland und in der Ukraine. In der Ukraine kam es erst 1996 zur Übersetzung der Konzilsdokumente und also auch der Erklärung „Nostra Aetate“ ins Ukrainische.[4]  Und die katholische Kirche Russlands konnte erst zwei Jahre später, also 1998, eine Übersetzung der Konzilsdokumente ins Russische vorlegen.[5]Und es war in der russischen Kirche bezeichnenderweise eine regionale Initiative, die zum ersten „Tag des Judentums“ auf russischem Boden einlud. Eine Gruppe von Gläubigen und Priestern organisierte den Tag erstmals am 17. Januar 2012 in St. Petersburg und ließ am 16. Januar 2014 den zweiten „Tag des Judentums“ folgen, der ein Tag mit Überraschungen wurde. Katholiken besuchten die große Choral-Synagoge von St. Petersburg. Der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde begrüßte die Gäste und brachte sie mit Zitaten aus „Nostra Aetate“ und aus Ansprachen von Papst Franziskus und seiner päpstlichen Vorgänger zum Staunen. Der Kantor der Gemeinde sprach über den jüdischen Gottesdienst und verblüffte die Gäste mit Parallelen aus der kirchlichen Liturgie. Bevor die Gäste einen Einblick in die Bibliothek und das Wohltätigkeitszentrum der Gemeinde erhielten, wurden ihnen ein Schreiben aus Rom vorgetragen, das Kardinal Kurt Koch, Präsident der Vatikanischen Kommission für die religiösen Beziehungen zu den Juden, eigens für den Tag in St. Petersburg geschickt hatte. Der Kardinal betonte darin, dass die katholische Kirche einen systematischen Dialog mit dem jüdischen Volk mit der Erklärung „Nostra Aetate“ begonnen habe, die man „die Magna Charta des jüdisch-christlichen Dialogs“ nennen könne.[6]Zum Tag zählten auch Präsentationen und Begegnungen der Petersburger Katholischen Gemeinde St. Katharina. Zum dritten St. Petersburger „Tag des Judentums“ 2015, der vom 17. Januar, einem Sabbat, auf den 15. Januar vorverschoben wurde, waren Gäste nicht nur aus St. Petersburg gekommen, sondern auch aus den Regionen von Moskau, Nowgorod und Wladimir und unter ihnen der Generalvikar des Moskauer Erzbistums sowie der Apostolische Nuntius, Erzbischof Ivan Jurkovic. Nuntius und Gemeindepräsident tauschten Geschenke und Segenswünsche aus.[7] Erneut hatte Kardinal Kurt Koch ein Schreiben nach St. Petersburg geschickt, worin er betonte, dass Katholiken und Juden in St. Petersburg nicht nur zum Tag des Judentums zusammenkämen, sondern auch zur Gedenkfeier auf dem Piskarjowskoje-Gedenkfriedhof für die fast 500.000 Toten des Zweiten Weltkriegs.[8]

 

 

 

Wenn Sie diesen Beitrag vollständig lesen möchten, können Sie ihn für 2,99 € anfordern: Link



[1]      Vgl. Violetta Reder, Day of Judaism in the Churches of Europe – 02.05.2009:

http://www.jcrelations.net/Day+of+Judaism+in+the+Churches+of+Europe.222.0.html?L=3 (abgerufen am 11. Mai 2016) und Andreas R. Batlogg, Tag des Judentums: Stimmen der Zeit 229 (2011) 1-2.

[2]     „Vatikan für ‚Tag des Judentums‘ – 15. Januar 2013“, in: http://www.kathnews.de/vatikan-fuer-tag-des-judentums (abgerufen am 29. Oktober 2014).

[3]    Manfred Scheuer, Bischof von Innsbruck, „Wer euch antastet, tastet meinen Augapfel an“ (Sach 2,12). Beitrag zum „Tag des Judentums“ in Wien am 17. Januar 2014 

https://www.nostra-aetate.uni-bonn.de/kirchliche-dokumente/online-publikation-die-kirchen-und-das-judentum/i.-katholische-verlautbarungen-1/dokumente/201ewer-euch-antastet-tastet-meinen-augapfel-an201c-sach-2-12-.-beitrag-zum-201etag-des-judentums201c-in-wien (abgerufen am 11. Mai 2016).

[4]     Vgl. den Bericht in:

http://dioceselviv.org/index.php?option=com_content&view=article&id=3868%3A-lr-&catid=1%3Alatest-news&Itemid=110&lang=uk (abgerufen 13. Oktober 2015).

[5]     Vgl. “Interview of Metropolitan Tadeusz Kondrusiewicz for L’Osservatore Romano – 27 March 2009”, in:

http://www.catholic.by/2/en/news/home/belarus/34-belarus/6752-interview-of-metropolitan-tadeusz-kondrusiewicz-for-losservatore-romano.html (abgerufen am 7. Oktober 2015).

[6]     Artikel „Tag des Judentums in St. Petersburg – 18.01.2014“ [День иудаизма в Санкт-Петербурге 18.01.2014], in:

http://www.francis.ru/spb-blog/?p=10228 (abgerufen am 30. September 2015).

[7]    Die Ankündigung und Einladung zur Teilnahme durch die katholische Pfarre St. Katharina findet sich in: http://catherine.spb.ru/index.php/blog/comments/den-judaizma-2015 (abgerufen am 1. Oktober 2015).

Ein Bericht zum Tag ist unter der Überschrift: „Tag des Judentums in St. Petersburg –2015.01.16“ [День иудаизма в С-Петербурге] zugänglich in :

http://gaudete.ru/%D0%B4%D0%B5%D0%BD%D1%8C-%D0%B8%D1%83%D0%B4%D0%B0%D0%B8%D0%B7%D0%BC%D0%B0/
(abgerufen am 30. September 2015).

[8]   Schreiben von Kardinal Kurt Koch [ПРИВЕСТВИЕ КАРДИНАЛА КУРТА КОХА], in: http://gaudete.ru/kurt-koch/ (abgerufen am 30. September 2015).

Der vierte Petersburger Tag des Judentums von 2016 bestand aus zwei Teilen. Am 10. Januar 2016 waren Kinder der katholischen Gemeinde St. Katharina mit ihren Eltern in die Große Synagoge eingeladen, wo sie eine Einführung in die Synagoge, den Gottesdienst und das Gemeindeleben erhielten und das Erfahrene in einem Quiz auswerteten. Im zweiten Teil am Freitag, 15. Januar 2016, hatten Katholiken Gelegenheit, von Rabbinerin Yelena Rubinstein in die Schaarei Schalom-Gemeinde und die Gottesdienst- und Lehrtraditionen des Reformjudentums eingeführt zu werden. Wiederum hatte Kardinal Kurt Koch eine Grußbotschaft zum Petersburger Tag des Judentums geschickt. Vgl.: „Tag des Judentums: Besuch der Schaarei Schalom Synagoge [День иудаизма. Визит в Шаарей Шалом, in:

http://gaudete.ru/day-of-judaism-shaarey/] und „Tag des Judentums für Kinder“ [День иудаизма для детей, in: http://gaudete.ru/day-of-judaism-kids/] (abgerufen 29. April 2016).

Hans Hermann Henrix

Die Tradition des „Tags des Judentums“
und das Auschwitz-Gedenken

Der folgende Beitrag ist durch eine Diskussion im Gesprächskreis „Juden und Christen“ des Zentralkomitees der deutschen Katholiken veranlasst. Nicht zuletzt durch die immer kleiner werdende Zahl der Zeitzeugen der Schoa drängt sich die Frage auf, wie das Gedenken an Auschwitz weitergehen kann. Wie kann dem Unwillen, sich dem Gedenken an Auschwitz zu stellen, wirksam begegnet werden? Welche Möglichkeiten hat eine bewusste Erinnerungskultur? Und: könnte die Einführung des „Tags des Judentums“, der in einigen europäischen Ländern bzw. Kirchen begangen wird, Perspektiven für das Auschwitz-Gedenken in Deutschland geben? Um eine Erörterung dieser Frage wurde der Autor, der Mitglied des Gesprächskreises ist, gebeten. Der nachfolgende Beitrag ist die ausführlichere Fassung seines Votums im Gesprächskreis.

Die Tradition des „Tags des Judentums“ begann in der katholischen Kirche Italiens 1990.[i] Die Initiative dazu ging von einer Gruppe in Mailand aus, die bewusst den 17. Januar dazu wählte. Denn dies ist der Vortag der jährlich begangenen Gebetswoche für die Einheit der Christinnen und Christen vom 18. bis 25. Januar. Vor der konfessionellen Verschiedenheit der Kirchen wird so die Verwurzelung aller Kirchen im Judentum bewusst gemacht. Es ist ein Tag des Innewerdens der Herkunft der Kirche aus dem Judentum und ihrer bleibenden Verbundenheit mit dem jüdischen Volk, die in einer langen Geschichte verdrängt und geleugnet wurde. Er wurde von der Zweiten Europäischen Ökumenischen Versammlung 1997 in Graz allen Kirchen empfohlen. Neben Italien wird der „Tag des Judentums“ in Polen (seit 1998), Österreich (seit 2000), den Niederlanden (seit 2008) und der Schweiz (seit 2011 und zwar am zweiten Fastensonntag) begangen. Die Vatikanische Kommission für die religiösen Beziehungen zum Judentum appellierte an die Bischofskonferenzen, einen solchen Tag des Judentums einzuführen.[ii]

Wenn man nach der Wirkung der Tradition des „Tags des Judentums“ auf das Auschwitz-Gedenken fragt, so hat man im Blick zu behalten, dass der „Tag des Judentums“ von seiner Intention her nicht besonders dem Gedenken an Auschwitz gewidmet ist. Gleichwohl ist er für diese Dimension der Beziehung von Christentum und Judentum offen. So hat z. B. Bischof Manfred Scheuer, von 2003 bis 2015 Bischof von Innsbruck und seit Januar 2016 Bischof von Linz,  in seinen zahlreichen Beiträgen zum Tag des Judentums, der in Österreich seit dem Jahr 2000 begangen wird, darauf hingewiesen, dass der Tag „mit dem Eingedenken in die Verstrickung in Schuldzusammenhänge des Antisemitismus“ verbunden ist. Solches Eingedenken – so sein Votum zum Tag des Judentums 2014 in Wien – ist Ausdruck einer anamnetischen Kultur, in der „sich der Erinnernde in ein moralisches Verhältnis zum Erinnerten setzt“ und „der verstummten Opfer (gedenkt) und sich mit ihnen solidarisch“ erklärt. Und der Tag bietet ihm die Gelegenheit zur kritischen Frage, was denn „in der Geschichte unseres Landes, in den Köpfen und Herzen der Menschen unseres Landes (war), dass solche Ausgeburten des Bösen geschehen konnten.“[iii]

Der „Tag des Judentums“ wird ansatzweise dort zum Gedenken an Auschwitz genutzt, wo eine breitere Rezeption des Zweiten Vatikanischen Konzils Jahrzehnte verspätet eingesetzt hat und ein zaghaftes Sich-Einreihen in die Tradition des „Tags des Judentums“ begonnen hat. Dies ist der Fall in Russland und in der Ukraine. In der Ukraine kam es erst 1996 zur Übersetzung der Konzilsdokumente und also auch der Erklärung „Nostra Aetate“ ins Ukrainische.[iv] Und die katholische Kirche Russlands konnte erst zwei Jahre später, also 1998, eine Übersetzung der Konzilsdokumente ins Russische vorlegen.[v] Und es war in der russischen Kirche bezeichnenderweise eine regionale Initiative, die zum ersten „Tag des Judentums“ auf russischem Boden einlud. Eine Gruppe von Gläubigen und Priestern organisierte den Tag erstmals am 17. Januar 2012 in St. Petersburg und ließ am 16. Januar 2014 den zweiten „Tag des Judentums“ folgen, der ein Tag mit Überraschungen wurde. Katholiken besuchten die große Choral-Synagoge von St. Petersburg. Der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde begrüßte die Gäste und brachte sie mit Zitaten aus „Nostra Aetate“ und aus Ansprachen von Papst Franziskus und seiner päpstlichen Vorgänger zum Staunen. Der Kantor der Gemeinde sprach über den jüdischen Gottesdienst und verblüffte die Gäste mit Parallelen aus der kirchlichen Liturgie. Bevor die Gäste einen Einblick in die Bibliothek und das Wohltätigkeitszentrum der Gemeinde erhielten, wurden ihnen ein Schreiben aus Rom vorgetragen, das Kardinal Kurt Koch, Präsident der Vatikanischen Kommission für die religiösen Beziehungen zu den Juden, eigens für den Tag in St. Petersburg geschickt hatte. Der Kardinal betonte darin, dass die katholische Kirche einen systematischen Dialog mit dem jüdischen Volk mit der Erklärung „Nostra Aetate“ begonnen habe, die man „die Magna Charta des jüdisch-christlichen Dialogs“ nennen könne.[vi] Zum Tag zählten auch Präsentationen und Begegnungen der Petersburger Katholischen Gemeinde St. Katharina. Zum dritten St. Petersburger „Tag des Judentums“ 2015, der vom 17. Januar, einem Sabbat, auf den 15. Januar vorverschoben wurde, waren Gäste nicht nur aus St. Petersburg gekommen, sondern auch aus den Regionen von Moskau, Nowgorod und Wladimir und unter ihnen der Generalvikar des Moskauer Erzbistums sowie der Apostolische Nuntius, Erzbischof Ivan Jurkovic. Nuntius und Gemeindepräsident tauschten Geschenke und Segenswünsche aus.[vii] Erneut hatte Kardinal Kurt Koch ein Schreiben nach St. Petersburg geschickt, worin er betonte, dass Katholiken und Juden in St. Petersburg nicht nur zum Tag des Judentums zusammenkämen, sondern auch zur Gedenkfeier auf dem Piskarjowskoje-Gedenkfriedhof für die fast 500.000 Toten des Zweiten Welt-kriegs.[viii]



[i]      Vgl. Violetta Reder, Day of Judaism in the Churches of Europe – 02.05.2009:

http://www.jcrelations.net/Day+of+Judaism+in+the+Churches+of+Europe.222.0.html?L=3 (abgerufen am 11. Mai 2016) und Andreas R. Batlogg, Tag des Judentums: Stimmen der Zeit 229 (2011) 1-2.

[ii]     „Vatikan für ‚Tag des Judentums‘ – 15. Januar 2013“, in: http://www.kathnews.de/vatikan-fuer-tag-des-judentums (abgerufen am 29. Oktober 2014).

[iii]    Manfred Scheuer, Bischof von Innsbruck, „Wer euch antastet, tastet meinen Augapfel an“ (Sach 2,12). Beitrag zum „Tag des Judentums“ in Wien am 17. Januar 2014 

https://www.nostra-aetate.uni-bonn.de/kirchliche-dokumente/online-publikation-die-kirchen-und-das-judentum/i.-katholische-verlautbarungen-1/dokumente/201ewer-euch-antastet-tastet-meinen-augapfel-an201c-sach-2-12-.-beitrag-zum-201etag-des-judentums201c-in-wien (abgerufen am 11. Mai 2016). 

[iv]     Vgl. den Bericht in:

http://dioceselviv.org/index.php?option=com_content&view=article&id=3868%3A-lr-&catid=1%3Alatest-news&Itemid=110&lang=uk (abgerufen 13. Oktober 2015).

[v]     Vgl. “Interview of Metropolitan Tadeusz Kondrusiewicz for L’Osservatore Romano – 27 March 2009”, in:

http://www.catholic.by/2/en/news/home/belarus/34-belarus/6752-interview-of-metropolitan-tadeusz-kondrusiewicz-for-losservatore-romano.html (abgerufen am 7. Oktober 2015).

[vi]     Artikel „Tag des Judentums in St. Petersburg – 18.01.2014“ [День иудаизма в Санкт-Петербурге 18.01.2014], in:

http://www.francis.ru/spb-blog/?p=10228 (abgerufen am 30. September 2015).

[vii]    Die Ankündigung und Einladung zur Teilnahme durch die katholische Pfarre St. Katharina findet sich in: http://catherine.spb.ru/index.php/blog/comments/den-judaizma-2015 (abgerufen am 1. Oktober 2015).

Ein Bericht zum Tag ist unter der Überschrift: „Tag des Judentums in St. Petersburg –2015.01.16“ [День иудаизма в С-Петербурге] zugänglich in :

http://gaudete.ru/%D0%B4%D0%B5%D0%BD%D1%8C-%D0%B8%D1%83%D0%B4%D0%B0%D0%B8%D0%B7%D0%BC%D0%B0/
(abgerufen am 30. September 2015).

[viii]   Schreiben von Kardinal Kurt Koch [ПРИВЕСТВИЕ КАРДИНАЛА КУРТА КОХА], in: http://gaudete.ru/kurt-koch/ (abgerufen am 30. September 2015).

Der vierte Petersburger Tag des Judentums von 2016 bestand aus zwei Teilen. Am 10. Januar 2016 waren Kinder der katholischen Gemeinde St. Katharina mit ihren Eltern in die Große Synagoge eingeladen, wo sie eine Einführung in die Synagoge, den Gottesdienst und das Gemeindeleben erhielten und das Erfahrene in einem Quiz auswerteten. Im zweiten Teil am Freitag, 15. Januar 2016, hatten Katholiken Gelegenheit, von Rabbinerin Yelena Rubinstein in die Schaarei Schalom-Gemeinde und die Gottesdienst- und Lehrtraditionen des Reformjudentums eingeführt zu werden. Wiederum hatte Kardinal Kurt Koch eine Grußbotschaft zum Petersburger Tag des Judentums geschickt. Vgl.: „Tag des Judentums: Besuch der Schaarei Schalom Synagoge [День иудаизма. Визит в Шаарей Шалом, in:

http://gaudete.ru/day-of-judaism-shaarey/] und „Tag des Judentums für Kinder“ [День иудаизма для детей, in: http://gaudete.ru/day-of-judaism-kids/] (abgerufen 29. April 2016).

 

Suche

Buchtipp